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Kultur-
und Begegnungsprojekte
Schon anfangs der 90er Jahre erkannte
ich als Leiter des Ökozentrums Bern das grosse
Wirkungspotential bei der Verknüpfung
von
Kultur-, Informations- und
Öffentlichkeitsarbeit. In dieser Zeit
entstanden einmalige Projekte wie die
Stadtökologie-Wochen
(1992), das Symposium
Stadt im Aufbruch
(1993) und der Berner
Landschaftsweg
(1995), die weit über die Region Bern hinaus
Beachtung und Anerkennung fanden.
Die Verknüpfung von Kultur- und
Öffentlichkeitsarbeit wurde dann durch das
1996 gegründete atelier zeit und raum -
azr.ch, in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Auftragsgebern kontinuierlich weiterentwickelt. Als
Antwort auf die zunehmende Überflutung mit
immer grösseren (Kultur-)Events entstand eine
neue Form von Kultur- und
Begegnungsprojekten. Dabei wird das
Zielpublikum nicht nur als passiv Konsumierende,
sondern auch als aktiv Handelnde angesprochen und
ins Projekt miteinbezogen. Bei Kultur- und
Begegnungsprojekten ist deshalb die Wirkung
wesentlicher nachhaltiger und grösser als bei
konventionellen Events.
Zur Realisierung von Kultur- und
Begegnungsprojekten für Menschen, die am
gesellschaftlichen Rande stehen, wurde 2002 ein
gemeinnütziger Verein mit den Namen
culturanova,
verein für kultur und begegnung, mit Sitz in
Basel gegründet. 2004 realisierte culturanova
das «Du&Du-Festival»
in Basel und das Projekt «kulturpunkt»
in Basel-Münchenstein.
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